Kapitulationserklärung gegenüber Kinderschändern

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AK Zensur veröffentlicht BKA-Dokumente, die zeigen: das »Löschen« wurde bisher halbherzig durchgeführt, deswegen will BKA Sperren

In der Diskussion um die Einführung von Netzsperren wird von Seiten des BKA immer wieder behauptet, dass das Entfernen der Inhalte nicht möglich sei oder zu lange dauere. Erst hieß es, die Inhalte würden aus Bananenrepubliken verbreitet – erst als das Gegenteil nachgewiesen wurde, ließ man diese Behauptung fallen. Nun heißt es, die USA löschen zu langsam. Uns liegen jetzt Dokumente vor, die zeigen, was für aufmerksame Beobachter nicht zu übersehen ist: Die internationale Zusammenarbeit läuft schlecht, die Bemühungen zur Entfernung kinderpornografischer Inhalte waren bisher inkonsequent und unkoordiniert. Dennoch sagt das BKA auf Basis der bis dato gemachten Erfahrungen, Löschen funktioniere nicht gut genug – und betreibt weiterhin massive Lobbyarbeit für Access-Sperren und damit für die Anwendung des Zugangserschwerungsgesetzes.

Das Herumlavieren hat Methode: Noch am 13. August 2009 behauptete BKA-Präsident Jörg Ziercke, man könnte im Internet nicht gegen Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern („Kinderpornografie“) vorgehen, weil diese über Bananenrepubliken und andere so genannte failed states verbreitet werden würden, und man habe da eben keine Möglichkeiten (vgl. MP3-Mitschnitt der Veranstaltung). Dies war die Begründung, warum man denn unbedingt Sperren brauche.

Dabei war dem BKA schon damals bekannt, dass die überwiegende Mehrzahl einschlägiger Angebote auf anderen Sperrlisten aus den USA kommt sowie aus Staaten der EU: Am 9. Juni schrieb Regierungsdirektor Jürgen Maurer (seit Februar 2010 BKA-Vizepräsident) an die Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie des Deutschen Bundestages eine Zusammenstellung der Länder, aus denen die Inhalte verbreitet werden, die auf der dänischen Sperrliste stehen.

Ganz vorne mit 1148 Einträgen, wie auch aus unseren Analysen bekannt: die USA. Gefolgt von Deutschland mit 199 Einträgen. (Die dänische Sperrliste enthält übrigens noch heute Einträge aus Deutschland, aber dazu zu anderer Zeit mehr.)

In der Zwischenzeit ist diese Behauptung Zierckes nicht mehr haltbar, ja, sie ist schlicht grundsätzlich falsch. Die Analyse aller bekannten Sperrlisten zeigt: Keine Webseite kommt aus einem der Failed States. Keine einzige! Also musste eine neue Begründung her: Ja, die Mehrheit der einschlägigen Webseiten liege in den USA, aber das Löschen gehe eben nicht schnell genug – daher müsse man unbedingt auch sperren. Auch hier reibt man sich verwundert die Augen: die USA als Hort der Kinderpornografie und die unternehmen nichts dagegen?

Neue BKA-Argumentation

Am 6. Juli 2010 zeigten BKA-Mitarbeiter den Regierungsfraktionen in Berlin eine Präsentation, in der das BKA weiter für Sperren argumentiert und dazu eine äußerst wackelige Zahlenbasis zur Begründung heranzieht. Die Präsentation liegt uns vor (PDF, 1,1 MB). 

Hauptbegründung ist im Wesentlichen: im Schnitt wurden zwischen Januar und Juni durchschnittlich nur 60 bis 70% der an ausländische Behörden gemeldeten Seiten innerhalb einer Woche nach Meldung entfernt, und das sei zu wenig. Daher bräuchte man bis zur Löschung auch die Möglichkeit des Sperrens.

Zusammen mit dem uns ebenfalls vorliegenden „Harmonisierungspapier zum zukünftigen Umgang mit Hinweisen auf kinderpornografische Webseiten beim BKA, den deutschen Beschwerdestellen (eco e.V., FSM e.V., jugendschutz.net) sowie der BPjM“ wird klar, warum die Lösch-Erfolge bisher äußerst mager sind: Zwar gibt es seit einigen Jahren eine Übereinkunft der Beschwerdestellen mit dem BKA, die Zusammenarbeit funktionierte aber nur sehr unzureichend. So war vereinbart, dass die Meldestellen in der Regel Meldungen mit kinderpornografischem Material dem BKA berichten. Dort, sowie im weiteren Verlauf, versauerten die Meldungen. Die Bemühungen beschränkten sich im besten Fall auf die Weiterleitung an Interpol.

Nun soll es also besser werden. Das ist auf jeden Fall zu begrüßen, kommt aber Jahre zu spät. Der Wunsch nach Sperren entpuppt sich insgesamt als Kapitulationserklärung gegenüber Kinderschändern, als Ruf nach mehr Kompetenzen und dem Wunsch, eine Internet-Kontrollinstanz einzuführen. Nebeneffekte werden von einigen Befürwortern in Kauf genommen oder sind bei anderen gar gewünscht.

Wenn man bedenkt, dass es Banken international gelingt, Phishing-Sites regelmäßig innerhalb von Stunden vom Netz zu bekommen, stellt man sich die Frage, warum deren Maßnahmen um so viel effizienter sind als die des BKA.

An diesem Punkt sollte man bedenken, dass das BKA bislang über wenig originäre Kompetenzen verfügt und das Zugangserschwerungsgesetz der Behörde neue, lang ersehnte Kompetenzen verschaffen würde. Man darf also auch vermuten, dass dies ein Grund ist, warum sich das BKA so vehement für Access-Sperren einsetzt.

Wenn Sperr-Befürworter löschen sollen

Den neuen Papieren zufolge gehen Meldungen in Zukunft nicht nur an Interpol, sondern auch an das National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC). Dieses trommelt aber selbst seit einiger Zeit dafür, dass Internet-Zugangsanbieter Netzsperren einführen sollen. Dazu bietet das NCMEC gleich die passende Sperrliste. Anstatt also die mehrheitlich in den USA ansässigen Hosting-Provider zu informieren, damit diese die Inhalte entfernen, verteilt eine US-Organisation Sperrlisten an Zugangsprovider in den USA, um die Inhalte notdürftig zu verstecken. Da verschlägt es einem die Sprache …

Es ist also nicht zu erwarten, dass die Lösch-Bestrebungen in Zukunft deutlich erfolgreicher sein werden.

 

In der BKA-Präsentation finden sich weitere Ungereimtheiten. 

So behauptet der Autor auf Seite 2, wie „Normal-Nutzer“ einfach an Kinderpornografie kommen würden. Alle drei Punkte widersprechen jeglichen Erfahrungen:

  • Man finde sie über „das Aufrufen von 'normaler' Pornografie“
    • Es sind nur extrem wenige Fälle bekannt, bei denen jemand beim Aufrufen „normaler“ Pornografie auf kinderpornografische Darstellungen gestoßen ist. Dieses Phänomen gibt es, lässt sich in der Praxis aber nicht als massenhaft auftretendes Problem belegen.
  • Sie würden via „SPAM-E-Mails“ beworben
    • Auch dies ist nicht als allgemeines Phänomen bekannt. Der Autor dieser Zeilen kennt niemanden, der jemals eine Kinderporno-Spam-E-Mail erhalten hätte. In allen über 400.000 (vierhunderttausend) eigenen seit Februar erhaltenen Spams, konnte  bei einer Suche nach einschlägigen naheliegenden oder weniger naheliegenden Wörtern sowie bei der Durchsicht von Bildern im Anhang keine einzige solche Kinderporno-Spam-Mail gefunden werden.
    • Wenn man bei einschlägigen Szene-Zirkeln seine Mail-Adresse offenbart, wird das anders sein, das hat aber nichts mehr mit einem „Normalnutzer“ zu tun.
  • Auffindbarkeit bei „Recherche über gängige Suchmaschinen“
    • Dem widerspricht sowohl die wissenschaftliche Literatur als auch die praktische Erfahrung. Es ist nicht bekannt, dass man über gängige Suchmaschinen einfach entsprechendes Material finden kann.
    • Abgesehen davon reicht eine Meldung an den Suchmaschinenbetreiber, und die Seite wird nicht mehr gefunden. Eine Bekämpfung dieses Weges ist also trivial – sollte aber nicht eine tatsächliche Bekämpfung der Täter ersetzen.

Die genannten Gegenargumente decken sich auch mit den Beobachtungen von Dr. Korinna Kuhnen, die das Thema „Kinderpornografie im Internet“ wissenschaftlich behandelt hat (Korinna Kuhnen: Kinderpornographie und Internet; Göttingen, 2007: Hogrefe Verlag). 

Fakt ist also: Es gibt Kinderpornographie im Internet. […]

Fakt ist aber auch: Wer Kinderpornographie ins Netz stellt oder über das Internet tauscht, gibt sich in aller Regel Mühe, nicht sofort vor x-beliebigen anderen Usern und erst recht vor etwaigen Ermittlern der Polizei entdeckt zu werden.

Seite 109

[Einschlägige Suchbegriffe] können in dieser Arbeit deshalb offen genannt werden, […] weil meine Recherche mittels dieser Terminologie zu keinem einzigen kinderpornographischen Bild führte. Zwar ergeben sich etliche Webseiten mit Nackt-, Posen- und „Look-Alike“-Darstellungen, von denen einige nach deutschen Servern nach den Jugendmedienschutzbestimmungen eventuell als „absolut unzulässig“ eingestuft würden, aber diese Bilder lagerten zumeist auf ausländischen Servern, waren im straftechtlichen Sinne nicht zu beanstanden und gehörten zu dem (noch) ganz legalen Markt von Kinderbildern im WWW […]

Seite 114

[Es] lassen sich weder durch polizeiliche Ermittlungen noch durch wissenschaftlich motivierte Untersuchungen Belege dafür finden, dass sich die Existenz von Kinderpornographie „im Internet“ generell durch eine leichte Verfügbarkeit oder offene Präsenz auszeichnet.

[…]

Damit ist Kinderpornographie im Internet grundsätzlich nicht von einer offenen, sondern von einer versteckten Präsenz gekennzeichnet. Einer Präsenz, die aktiv aufgesucht werden muss und die mit einer „leichten Verfügbarkeit“ wenig zu tun hat.

Seite 132f.

 

Generell muss man sich natürlich die Frage stellen, was man alles unter „Kinderpornografie“ fasst. Wenn man auch Anscheinsjugendpornografie mitzählt, sieht es anders aus – also bei Pornografie mit volljährigen Darstellern, die jung aussehen. Das ist aber etwas vollkommen anderes als die Bilder missbrauchter Kinder, die gerne Abgeordneten und Journalisten gezeigt werden, um sie gezielt von der Notwendigkeit von Sperren zu überzeugen.

Interessant ist die angeblich leichte Auffindbarkeit auch im Zusammenhang mit der nächsten Seite der BKA-Präsentation. Dort geht es um die Bearbeitung von Hinweisen zur Löschung und Strafverfolgung. Von den ca. 150 Hinweisen pro Monat ermittelt das BKA selber keinen einzigen, „in- und ausländische Polizeidienststellen“ gerade mal 22%. Hier kann man wieder Korinna Kuhnen zitieren:

Da sich deutschlandweit immerhin über 40 Beamte regelmäßig – wenn auch nicht ausschließlich – mit der aktiven Suche nach Kinderpornographie in den diversen Diensten des Internets beschäftigen, sind meines Erachtens besonders deren Ergebnisse interessant, um die Frage danach zu beantworten, wie offensichtlich die Präsenz wirklich ist. Denn wenn der Zugang zu den einschlägigen Materialien für einen unkundigen Nutzer ein Leichtes wäre, müsste er es im gleichen Maße für diese Beamten sein. Schließlich gehen sie der Suche mittlerweile mit einem Erfahrungswissen von bis zu 12 Jahren nach.

Seite 119

Kuhnen beschreibt auch, dass in der polizeilichen Praxis nur rund 10% der Anzeigen auf tatsächlich relevantes Material verweisen. Dies korreliert auch mit den Erfahrungen der einschlägigen Sperrlisten aus anderen Ländern: nur ein geringer Prozentsatz der dort verzeichneten Webseiten enthält tatsächlich solche Bilder und Filme, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen und unter §184b StGB („Kinderpornografie“) fallen.

Das BKA will also: Sperren bis Löschung

Auf Seite 11 der Präsentation schlägt das BKA als Lösungsmöglichkeit vor: „Sperren bis Löschung“. Die Forderung basiert zum einen darauf, dass das Löschen nicht schnell genug gehe – was aber wie wir oben sehen an der Arbeitsweise und nicht an der prinzipiellen Unmöglichkeit liegt. Die Nebenwirkungen und Probleme beim „Sperren“ wurden dabei auch nicht bedacht. Zum anderen behauptet das BKA, es gebe „immense Zugriffszahlen“, ohne dies weiter zu belegen. Auch hier spricht jegliche Erfahrung gegen die angeblichen „immensen“ Zugriffszahlen. Und wie will das BKA die Zahlen überhaupt belegen? Dies ist nichts weiter als eine unbeweisbare Behauptung.

Andere Länder

Zudem leitet das BKA die Forderung nach Sperren mit Hinweis auf andere Länder ab, die dies bereits tun (Seite 15). Dabei entbehrt diese Aufzählung nicht einer gewissen Ironie:

 

Einige andere Länder hat das BKA aber vergessen: die Türkei, China und die arabischen Länder. Tja …

Was muss stattdessen passieren?

Die Ermittlungsbehörden müssen schnell handeln und es müssen Wege gefunden werden, die Hosting-Provider umgehend und direkt zu kontaktieren. Dazu ist natürlich eine bessere internationale Koordination nötig, aber auch bessere und kompetentere technische Zusammenarbeit. Alle paar Wochen mal eine Excel-Datei auszutauschen mag zwar vor 15 Jahren der passende Weg gewesen sein, ist es aber heute nicht mehr. Eine Behörde, die etwas so Aufwendiges wie einen Bundestrojaner („Remote Forensic Software“) entwickeln will, schafft es technisch nicht, ein paar Webseiten automatisiert zu überwachen und Daten schnell auszutauschen? Das ist unglaubwürdig.

Dass das Löschen schnell geht, zeigen das Experiment vom Mai 2009 und eine Studie der Universität Cambridge, nach der Banken es im Schnitt innerhalb von vier bis acht Stunden schaffen, Betrugswebseiten zu löschen.

Gleichzeitig muss die Statistik um die Art der Bilder erweitert werden. Denn nur wenn klar ist, um welche Inhalte es sich konkret handelt, kann man die Erfolge bewerten.

Und natürlich muss der Strafverfolgung wie hier beschrieben eine hohe Priorität zugewiesen werden, nicht dem Verstecken der Inhalte. Der Erfolg im Kampf gegen Kindesmissbrauch und dessen Darstellung im Internet kann nur gewonnen werden, wenn die Täter (Ersteller und Verbreiter des Materials) mit Nachdruck verfolgt werden – das künstliche Aufbauschen von Konsumentenzahlen ist dabei nicht hilfreich.  

Fazit

Das BKA hat ohne jede statistische Grundlage, ohne jede Erfolgskontrolle und ohne jegliche international koordinierte Löschbemühungen im letzten Jahr behauptet, „Sperren“ seien unbedingt notwendig. Die Begründungen damals waren die angeblichen Bananenrepubliken als Herkunftsländer. Nun stellt sich heraus, dass die USA das Herkunftsland Nummer eins ist. Wenn das BKA jetzt praktisch nach gerade mal einem halben Jahr und halbgaren Löschbemühungen meint, „Sperren“ sei unbedingt notwendig, weil Löschen in den USA und Staaten der EU nicht (schnell genug) funktioniere, dann ist das schlicht unglaubwürdig und sachlich falsch. Da kann man nur hoffen, dass das BKA bei komplizierten Ermittlungen hartnäckiger und engagierter ist und nicht bereits nach einem halben Jahr sagt: „Wir konnten nichts erreichen!“

Die BKA-Papiere zeigen, dass es noch Optimierungsbedarf gibt. Wir werden sehen, ob das BKA von selbst diese umsetzt oder ob sie erst durch öffentlichen Druck dazu gezwungen werden müssen. Ob das Meldestellen-Netzwerk INHOPE wirklich effizienter arbeitet, ist derzeit zumindest fraglich, das BKA ist also weiterhin in der Pflicht.

Löschen funktioniert – wenn es sich tatsächlich um Bilder handelt, die den realen Kindesmissbrauch zeigen. Bei anderen Inhalten ist dies nicht so einfach. Aber es geht doch nur um die Kinder, oder?

 

 

(stilistische Updates und kleinere inhaltliche Ergänzungen, 29. August)

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53 Kommentare

Dieses Drama ist eine Schande für die Deutsche Politik. Danke ak-zensur, dass ihr das immer und immer wieder bemängelt!

Auch wenn sich eure Köpfe in Dampfkessel verwandeln ;)

Ich kann aus Erfahrung anhängen, dass ich bessere Erfolge erzielt habe, wenn ich die Seite an dem LKA SA angegeben habe, als über die Beschwerdestellen, zumal man bei letzteren nicht weiß, ob die Seite durch das BKA oder durch Inhope gelöscht wurde.


"Xaerdys | 27.08.10 14:37 | Antworten

Ich kann aus Erfahrung anhängen, dass ich bessere Erfolge erzielt habe, wenn ich die Seite an dem LKA SA angegeben habe"

Und wenn ich uberflutet würde mit dem Dreckszeug würde ich den Teufel tun, Zierckes Gesellen einen Tipp zu geben.

Es sei denn, ich nehme in Kauf, dass nach ein paar Tagen Zierckes Sturmtruppen meine Wohnung auseinandernehmen, meine Ehe ruinieren und meine Esistenz vernichten.

Fragt ma den bekannten Oberstaatsanwalt aus dem Osten, der angeblich das Handtuch geworfen hat. Der kennt sich in solchen Dingen hervorragen aus.....


zusatz wegen "dampfkessel etc"

wir wissen doch alle, denke ich, dass es weder um kinder noch um die "trilliardenschwere" kipo-industrie geht.

es geht um die einführung einer internetzensur unter handlangerdiensten des BKA und des schamlosen ausnutzen des themas kipo.

wir können uns deoch sicherlich an die hetztiraden von zensursula in ihren vorträgen erinnern, wo jeder der die dns-sperre umgehen kann, ain potentieller pädophiler ist etc. etc.

wir können uns doch sicherlich noch an die schreiereien der CDU/SPD - lobbynut.....im bundestag erinnern.

wir können uns doch sicherlich noch an das sehr merkwürdige zustandekommen diese im moment auf eis liegende frickelgesetz erinnern.

wir wissen doch,was los ist...also warum diese dampfkesselmentalität....

Das BKA hat also jahrelang die Politiker verarscht. Absichtlich oder aus Unkenntnis kann ich nicht beurteilen, aber das Ergebnis ist ja das gleiche.

Aber ich könnte wetten: die konservativen Politiker insbesondere der Union glauben weiter dem BKA, weil sie es glauben wollen. Das ist so traurig.

Auch wenn Tauss sich volltrottelig benommen hat: es war richtig, dem BKA zu Misstrauen.

Was mir dabei immer und immer wieder auffällt:

Wer sagt denn, dass die Zahlen von "kinderpornografischen" Inhalten stimmen? Beispiel: Man nehme eine beliebige Pornoseite, deklariere sie als Kinderporno und fordere die Gegenstelle zum Löschen auf.

Das Löschen unterbleibt, weil keine strafrechtlichen Inhalte und *schwupps* hat man eine "fehlgeschlagene Löschung" mehr auf dem Ticker.

Und da das BKA und unlauter argumentiert würde mich diese Strategie genau gar nicht wundern.

Denen vorschlagen das Know-How der Banken zu nutzen die Phishing-Seiten "allovertheworld" binnen weniger Stunden löschen lassen können... und schon gehen den Stasi2.0 Leuten die dämlichen Argumente aus.
Apropos Stasi2.0, ratet mal wieviel Ex-Stasi im Europaparlament sitzt - da kommt ihr nie drauf :>


Meldet die Kinderpornoseiten an die Geldinstitute...
Die wissen, wie man innerhalb weniger Stunden löscht!

Das machen die doch schon. Schau Dir mal die Liste hier an:

http://maraz.kapsi.fi/sisalto-en.html

Ich bin mir sicher, dass das Löschen nicht klappt, weil es eben kein Kinderpornozeug ist!

Anmerkungen


a)[...]Der Wunsch nach Sperren entpuppt sich insgesamt als Kapitulationserklärung gegenüber Kinderschändern,[...]

Hier sollte statt "Kinderschändern" "Konsumenten von Kinderpornographie" stehen, da ich mir verdammt sicher bin, dass wirklich aktuelles Material nicht im Netz (auch Freenet und Ziebeland) auftaucht, sondern in extrem geschlossenen Benutzergruppen, wenn überhaupt und für mich besteht eben auch ein gravierender Unterschied zwischen einem Konsumenten und einem Produzenten bzw. der ausführenden Person, da die Mehrzahl der Übergriffe ohne Kamera passiert.


b) Wenn ich mich richtig erinnere hat auch das National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC)den Ruf die Definitionen was denn Kinderpornographie ist, gerne zu erweitern. Zudem ist es, (glaube ich) auch eine (semi)-private Organisation und das wirft die Frage auf, wieviel Interesse dieses Center an der Beibehaltung bzw. Erweiterung des "Status quo" hat, weil z.B. dort auch "Arbeitsplätze" oder besser ausgedrückt "soziale Existenzen" dranhängen.

c)[...]Generell muss man sich natürlich die Frage stellen, was man alles unter „Kinderpornografie“ fasst. Wenn man auch Anscheinsjugendpornografie mitzählt, sieht es anders aus – also bei Pornografie mit volljährigen Darstellern, die jung aussehen.
[...]

Warum hier wieder ein Themenwechsel Kinder- vs. Jugendpornographie? Laut BGH-Urteil http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/2/99/2-365-99.php3 können selbst Zeichungen die Bedingungen des §184b erfüllen. Zusätzlich sei auf die Einstufung des Films "Maladolescenza" unter den §184b durch ein deutsches Gericht hingewiesen, eine Einstufung die z.B. in Österreich nicht gilt und dort der Film frei erhältlich ist. Des Weiteren würden zur Kinderpornographie auch die Aufnahmen aus "Zeig mal" zählen, wenn man sie auch dem Kontext reisst und zusätzlich würde "Jeanneke Pis" http://static.panoramio.com/photos/original/13902920.jpg wenn ein reales Kind so photographiert würde den Staatsanwalt auf den Plan rufen. Was ist mit den Aufnahmen von dem "LS-Studio"?
Zum Rest und das der Begriff Kinderpornographie viel umfassender ist als der Begriff "dokumentierter-sexueller-Kindesmissbrauch" vgl.
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Provokantes-zu-Kinderpornografie-ist-dokumentierter-sexueller-Kindesmissbrauch/forum-178465/msg-18451584/read/

d) [...]Zwar ergeben sich etliche Webseiten mit Nackt-, Posen- und „Look-Alike“-Darstellungen, von denen einige nach deutschen Servern nach den Jugendmedienschutzbestimmungen eventuell als „absolut unzulässig“ eingestuft würden [...]

Einspruch...zumindest bei nackten Posingbildern könnte man sehr schnell in den Bereich des §184b kommen, wobei ich mich frage ob die Definition auch "natürliches Posing" mit einschließt. "Natürliches Posing", wäre z.B. für mich, wenn jemand (unter 14 Jahren) am FKK-Strand auf "allen Vieren" von hinten photographiert wird, so dass es einen "tiefen Einblick" gibt.

e) [...]waren im straftechtlichen Sinne nicht zu beanstanden und gehörten zu dem (noch) ganz legalen Markt von Kinderbildern im WWW[...]

Man beachte das "(noch)"....warum habe ich nur das Gefühl das diese Arbeit hier einen Teufel an die Wand malt, der sich in der Zukunft erfüllen wird, die erste Saat ist ja schon mit dem JMStV und der Definition von Kindern und Jugendlichen in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung gelegt, die meines Erachtens ja der Direktive "Pornographie liegt im Auge des Betrachters" folgt d.h. es zählt nicht mehr der Fakt (was ist auf dem Bild zu sehen) sondern es wird versucht die Wirkung auf den Rezipienten zum Maß der Verbotswürdigkeit zu machen mit anderen Worten weil sich der eine oder der andere an so einem Bild aufgeilen könnte und man das nicht möchte, muss es verboten werden. Stellt sich die Frage ob denn soetwas so verbotswürdig überhaupt ist, denn ansonsten gäbe es verdammt viel zu tun....


f) Mich würde mal interessieren, wieviel Neumaterial kommt über die Jahre hinzu und wieviel Personen da als Opfer darauf zu sehen sind. Warum werde ich da das Gefühl nicht los, dass die realen Zahlen keinen Hund hinter dem Ofenrohr hervor locken würden; mit anderen Worten das Problem um einige Faktoren kleiner ist, als es uns die Behörden und diverse Vereine (Organisationen) es vormachen. Disclaimer: Für mich ist klar, dass für ein Opfer dieses Statement zynisch klingt, allerdings erlaube mich mir da dann auch die Frage zu stellen, wieviele Kinder krepieren gerade (pro Minute) an Hunger und an Krankheiten ohne dass sich jemand aufregt.


g) Zudem stört mich diese Fixation auf diese Bilder, als ob die "Vermarktung"/Veröffentlichung das riesige Problem wäre und dabei der zuvor stattfindende Missbrauch so gut wie völlig verdrängt wird.

bombjack

Nachtrag zum Thema (Sexting):
Dan's thoughts on the moral outrage about 'sexting'.
http://www.youtube.com/watch?v=jfAUOq6NS0A

bombjack

hallo!

meine Gedanken :)

Weltweit gibt es ein gigantisches Defizit bei der Ausbildung und Ausstattung der Polizei in Sachen Internet Nutzung und Kriminalität im Internet.

Ich bin mir sicher, dass selbst von einen großen Teil der derzeitig mit der mit 'Internet Kriminalität' beauftragten Polizei Beamten leichte technische Fragen nach (der Funktionsweise von) IP Adressen, DNS Namen, Routing, Proxy Servern etc. nicht beantwortet werden können.

Wenn ich nun einer der besagten Polizisten wäre, also mit 15% Ahnung und einem 486er auf dem Schreibtisch - da hätte ich sicher nicht das Selbstvertrauen jemanden international nach Hilfe oder Kooperation zu fragen.

Nur weil besagte Kompetenz fehlt, weil es die Politik versäumt hat etwas aufzubauen, soll nun die Zensur Infrastruktur kommen.

Die Politiker sind sich wohl ganz im klaren über die beschriebenen Defizite, jedoch ist manch kranken Geist weltweit auch klar wie wunderbar über die 'Internet Kontrolle' wieder mehr Kontrolle über das Volk ausgeübt werden kann. Das passt wunderbar mit der 'Kontrolle durch Sicherheit vor Terrorismus'-Schiene seit 9/11 zusammen.

Viel Text. Kleinliche Debatten anhand des Wortlautes einer Powerpointpräsentation. Der Gipfel des Trauerspiels unter "Was muss passieren?". Viel fällt Ihnen nicht ein, denkt man an die monatelangen Kampange "Löschen statt Sperren". Es werden wieder irgendwelche wilden Behauptungen in den Raum gestellt. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Kernaussage "Löschen bis Sperren" von 150-180 Website für ein bis zwei Wochen findet nicht statt.

Sie setzen nach wie vor auf eine hysterische Reaktion der sowieso immer dauerunzufriedenen Internetrevoluzer.

Aus meinen Erfahrungen in meiner Arbeit bei mehreren ISPs kann ich bestätigen, dass genau *das* seit Jahren immer und immer wieder passiert. Beschwerden von 'aufmerksamen' Bürgern zu angeblichem KiPo, die sich bei genauerem Hinsehen als hysterischer Aktionismus entpuppen, der jeder Rechtsgrundlage entbehrt, landen regelmässig auf meinem Schreibtisch. Gelöscht bzw. gesperrt wird im Übrigen jedoch trotzdem, da es einfacher ist, dies seinem Kunden gegnüber zu begründen, als dem Beschwerdeführer zu erklären, warum seine Beschwerde eigentlich gegenstandslos ist - rationalen Argumenten sind diese in der Regel nicht zugänglich.

@ABC
1. Um zu sperren braucht man eine entsprechende Infrastruktur und die Provider die Erlaubnis das zu tun. Dann kann aber jeder Honk fordern das Inhalte gesperrt werden, dass kann soweit gehen das Seiten die sich an ein deutsches Publikum wenden aber kein Impressum haben oder nicht den Jugendschutzgesetzen entsprechen. Ich schreibe besser nicht was ich mache wenn es soweit kommt, denn das fällt dann unter Terrorismus.
2. Die Einstellung hinter sperren solange man nicht löschen kann ist die das beanstandete Seiten auf _jeden Fall_ aus dem Netz müssen, genau nach der Logik kann man aber alles sperren was man nicht löschen kann, und dann nicht nur für 2 Wochen. Denn was ist, wenn man die Seiten nach 2 Wochen doch nicht weg bekommt? Und warum soll sich das BKA noch anstrengen etwas zu löschen wenn sie doch die Macht haben wollen zu sperren?
3. Es gibt zig berechtigte Einwände die man hier nicht alle aufführen kann: Provider oder BKA als Gerichtsinstanz, Verbot von Jugendpornografie und virtueller Pornografie, bekannte Sperrlisten aus anderen Staaten mit jeder Menge Seiten die da nicht hingehören, Umgehbarkeit der Sperren, bekannte Forderungen der Politik nach Sperrungen von anderen Seiten, etc. pp.

@John Doe
Soll das heissen, deutsche ISP sperren bereits Seiten? Ich meine eigenen Webspace löschen ist eine Sache, aber sperren? Wenn das so ist, melde die Seiten in Zukunft doch bei Herdict. Die Politik muss lernen das solche Seiten dann öffentlich bekannt werden, und als Listen im Netz existieren.

Sag mal du spinnst wohl? Das BKA kann doch nicht die ausländischen Provider direkt kontaktieren. Wenn das BKA die Löschung (oder Sicherstellung) direkt bei den Hostern verlangt, würden doch die Gefühle der US-Ermittlungsbehörden verletzt. DIE GEFÜHLE!!!!

Das BKA ist eine Fälscherwerkstatt auf dem selben erbärmlichen Niveau wie der Axel-Springer-Verlag. Dummplump und unbegabt. Ob im Fall Andrej Holm oder bei der Internetzensur. Für das Geld, was die vom Steuerzahler bekommen, darf man eigentlich mehr erwarten. Und nein, ich meine nicht ein mehr an Rechtsstaatlichkeit. Nicht beim BKA.

Das ist für mich der Kernsatz des ganzen Artikels:

> Von den ca. 150 Hinweisen pro Monat ermittelt das BKA selber **keinen einzigen**, „in- und ausländische Polizeidienststellen“ gerade mal 22%.

KEINEN EINZIGEN. Ich sehe das als unerlassene Hilfeleistung und schwere Pflichtvernachlässigung mit Massen-Vergewaltigungs-/Todesfolge an. Und damit massenhaft fahrlässige Verbrechen, die zusammengenommen das gesamte BKA in PMITA-(Pound-Me-In-The-Ass)-Gefängnisse bringen muss!

Verdammte Idioten! Löschen ist genau so dämlich und halbgegoren wie Sperren!

Es ist wieder nur Symptombekämpfung! Wie immer, bei unglaublich dummen Menschen!

Es gibt schon Gesetze gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie! Diese bedüfen keiner Erweiterung! Was aber nötig ist, ist dass die verdammten Beamten, die sich darum kümmern sollen, die Leute mal hinter Schloss und Riegel bringen! Anstatt nur das Ergebnis zu vertuschen!

Scheisse Mann! Euch und dem BKA zuzuschauen, ist wie einem sabbernden Behindi und einer krüppligen Missgeburt dabei zuzuschauen, wie sie sich die Köpfe einschlagen! (Ja, ich scheiss auf verlogene politische Korrektheit, und ich scheiss auf Leute die so dumm sind, dass sie denken jeder der un-politisch-korrekte Begriffe benutzt, müsste sich automatisch asozial gegenüber den Gruppen verhalten!)
Warum sind 99,9999999[857142…]% der Bevölkerung komplette Vollidioten?

Ist anscheinend gestern im SPAM-Ordner hängen geblieben:

Anmerkungen:


a)[...]Der Wunsch nach Sperren entpuppt sich insgesamt als Kapitulationserklärung gegenüber Kinderschändern,[...]

Hier sollte statt "Kinderschändern" "Konsumenten von Kinderpornographie" stehen, da ich mir verdammt sicher bin, dass wirklich aktuelles Material nicht im Netz (auch Freenet und Zwiebeland) auftaucht, sondern in extrem geschlossenen Benutzergruppen, wenn überhaupt und für mich besteht eben auch ein gravierender Unterschied zwischen einem Konsumenten und einem Produzenten bzw. der ausführenden Person, da die Mehrzahl der Übergriffe ohne Kamera passiert.


b) Wenn ich mich richtig erinnere hat auch das National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC)den Ruf die Definitionen was denn Kinderpornographie ist, gerne zu erweitern. Zudem ist es, (glaube ich) auch eine (semi)-private Organisation und das wirft die Frage auf, wieviel Interesse dieses Center an der Beibehaltung bzw. Erweiterung des "Status quo" hat, weil z.B. dort auch "Arbeitsplätze" oder besser ausgedrückt "soziale Existenzen" dranhängen.

c)[...]Generell muss man sich natürlich die Frage stellen, was man alles unter „Kinderpornografie“ fasst. Wenn man auch Anscheinsjugendpornografie mitzählt, sieht es anders aus – also bei Pornografie mit volljährigen Darstellern, die jung aussehen.
[...]

Warum hier wieder ein Themenwechsel Kinder- vs. Jugendpornographie? Laut BGH-Urteil h**p://www.hrr-strafrecht.de/hrr/2/99/2-365-99.php3 können selbst Zeichungen die Bedingungen des §184b erfüllen. Zusätzlich sei auf die Einstufung des Films "Maladolescenza" unter den §184b durch ein deutsches Gericht hingewiesen, eine Einstufung die z.B. in Österreich nicht gilt und dort der Film frei erhältlich ist. Des Weiteren würden zur Kinderpornographie auch die Aufnahmen aus "Zeig mal" zählen, wenn man sie auch dem Kontext reisst und zusätzlich würde "Jeanneke Pis" h**p://static.panoramio.com/photos/original/13902920.jpg wenn ein reales Kind so photographiert würde den Staatsanwalt auf den Plan rufen. Was ist mit den Aufnahmen von dem "LS-Studio"?
Zum Rest und das der Begriff Kinderpornographie viel umfassender ist als der Begriff "dokumentierter-sexueller-Kindesmissbrauch" vgl.
h**p://www.heise.de/newsticker/foren/S-Provokantes-zu-Kinderpornografie-ist-dokumentierter-sexueller-Kindesmissbrauch/forum-178465/msg-18451584/read/

d) [...]Zwar ergeben sich etliche Webseiten mit Nackt-, Posen- und „Look-Alike“-Darstellungen, von denen einige nach deutschen Servern nach den Jugendmedienschutzbestimmungen eventuell als „absolut unzulässig“ eingestuft würden [...]

Einspruch...zumindest bei nackten Posingbildern könnte man sehr schnell in den Bereich des §184b kommen, wobei ich mich frage ob die Definition auch "natürliches Posing" mit einschließt. "Natürliches Posing", wäre z.B. für mich, wenn jemand (unter 14 Jahren) am FKK-Strand auf "allen Vieren" von hinten photographiert wird, so dass es einen "tiefen Einblick" gibt.

e) [...]waren im straftechtlichen Sinne nicht zu beanstanden und gehörten zu dem (noch) ganz legalen Markt von Kinderbildern im WWW[...]

Man beachte das "(noch)"....warum habe ich nur das Gefühl das diese Arbeit hier einen Teufel an die Wand malt, der sich in der Zukunft erfüllen wird, die erste Saat ist ja schon mit dem JMStV und der Definition von Kindern und Jugendlichen in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung gelegt, die meines Erachtens ja der Direktive "Pornographie liegt im Auge des Betrachters" folgt d.h. es zählt nicht mehr der Fakt (was ist auf dem Bild zu sehen) sondern es wird versucht die Wirkung auf den Rezipienten zum Maß der Verbotswürdigkeit zu machen mit anderen Worten weil sich der eine oder der andere an so einem Bild aufgeilen könnte und man das nicht möchte, muss es verboten werden. Stellt sich die Frage ob denn soetwas so verbotswürdig überhaupt ist, denn ansonsten gäbe es verdammt viel zu tun....


f) Mich würde mal interessieren, wieviel Neumaterial kommt über die Jahre hinzu und wieviel Personen da als Opfer darauf zu sehen sind. Warum werde ich da das Gefühl nicht los, dass die realen Zahlen keinen Hund hinter dem Ofenrohr hervor locken würden; mit anderen Worten das Problem um einige Faktoren kleiner ist, als es uns die Behörden und diverse Vereine (Organisationen) es vormachen. Disclaimer: Für mich ist klar, dass für ein Opfer dieses Statement zynisch klingt, allerdings erlaube mich mir da dann auch die Frage zu stellen, wieviele Kinder krepieren gerade (pro Minute) an Hunger und an Krankheiten ohne dass sich jemand aufregt.


g) Zudem stört mich diese Fixation auf diese Bilder, als ob die "Vermarktung"/Veröffentlichung das riesige Problem wäre und dabei der zuvor stattfindende Missbrauch so gut wie völlig verdrängt wird.

h) und der sich verändernde Umgang der vermeintlichen Opfer mit den digitalen Medien und des was sie damit machen, sollte auch nicht unterschätzt werden vgl. meinen Nachtrag zum Thema (Sexting): "Dan's thoughts on the moral outrage about 'sexting'."


bombjack

Gut, dass du dich auch noch dazuzählst, sonst würdest du nicht so einen Dummfug absondern. Du kennst Dieter Nuhr? Ja?

Fakt ist, dass das gelöscht werden muss, damit die Opfer geschützt werden. Denn ich weiß nicht, ob du genügend Verstand aufbringst, um zu verstehen, wie belastend es für die Opfer ist, zu wissen, dass sich Leute an den Bildern, die für sie unendliches Leid bedeuten, aufgeilen.

Alleine aus dem Grund muss das gelöscht werden. Da gibts kein vertun.

Die Strukturen sind aber da, sie funktionieren und wenn man diese Strukturen weiter ausbaut, kann man tatsächlich die 4 Stunden erreichen, die bei Banken vorhanden sind.

Zum Rest von deinem vor Beleidigungen triefenden Posting: Es besteht ein gravierender Unterschied zwischen politischer Korrektheit und Beleidigung. Und dass du deinen mangelnden Respekt vor anderen Leuten damit verbrämst (und offenbar auch noch stolz darauf bist) dass du auf "politische Korrektheit" scheißt, zeigt, dass DU derjenige bist, der nochmal die Schulbank drücken soll.

Kleiner, ein Wortschatz von 400 Worten ist nicht gebildet.

Verdammt, ich hab vergessen meinen Namen drunterzukleistern. Ich wars. Nicht Barefoot sondern die anonyme Antwort drunter ;)

@BAReFOOt
Wenn du irgendeine Erkenntnis hast die uns noch nicht erreich hat, dann solltes du sie uns Mitteilen. Deine emotionalen Beleidigungen sind jedenfalls vollkommen unangebracht. Es spricht grundsätzlich gar nichts dagegen das Behörden beim Löschen von Kinderpornos im Netz zusammenarbeiten.

Huch, bist Du jetzt mit der Textmenge tatsächlich überfordert?

Es steht doch alles drin:

a) Würde saubere und koordinierte Arbeit geleistet, würde es keine zwei Wochen dauern.
b) Bei vielen Seiten, um die es geht, sind gar keine strafrechtlich unzulässigen Inhalte vorhanden, sondern nur moralisch zu verurteilende.


Welche Fehler sind denn dem AK Zensur Deiner Meinung nach unterlaufen, ich kann nicht sehen, dass die Angaben zur Präsentation falsch sind.

[...]Fakt ist, dass das gelöscht werden muss, damit die Opfer geschützt werden. Denn ich weiß nicht, ob du genügend Verstand aufbringst, um zu verstehen, wie belastend es für die Opfer ist, zu wissen, dass sich Leute an den Bildern, die für sie unendliches Leid bedeuten, aufgeilen.
[...]

Okay,

a) dann müsste es allerdings den Opfern freigestellt sein, sofern sie Volljährig (und damit vollentscheidungsfähig) geworden sind, mit dem Material nach ihrem Gutdünken zu verfahren d.h. wenn gewünscht auch zu Veröffentlichen? Das wäre, wenn man Dein Argument von der Revictimisierung verfolgt die konsequente Vorgehensweise....

b) zudem stellt sich mir dann auch die Frage, wie es mit diversen anderen Fällen wo nicht die sexuelle Mißbrauchs-Komponente vorhanden ist? Angenommen eine Person fällt einem "Happy Slapping" zum Opfer und jemand stellt dieses Video ins Netz....in dem Fall muß es das Opfer mitbekommen um dagegen vorgehen zu können und zusätzlich dürfte eine Ermittlung von den Downladern in weiter Ferne liegen von einer Hausdurchsuchung um das Material wirklich aus dem Verkehr zu ziehen, gar nicht zu denken. Ist es für so ein Opfer nicht auch belastend zu wissen, dass sie so gut wie nichts tun können um so Material entfernen zu können, noch dazu ist das ja ein Antragsdelikt?

c)Wie schaut es dann mit Aufnahmen aus, die zwar unter den §184b und §184c fallen, aber nicht so richtig unter dem Begriff "sex. Mißbrauch" passen? Sei es Aufnahmen des LS-Studios (grenzwertiges Posing) und diversen andere Bilder, wo die darauf dargestellten Personen gegen die Veröffentlichung nichts haben?

Zusammenfassend stellt sich für mich die Frage warum das eine (184b und 184c) ein Offizialdelikt ist, während andere ebenfalls gravierende Verstöße nur Antragsdelikte sind, für mich ist da der Art. 3 Abs. 1 GG (alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich) verletzt, sofern man versucht mit der Revictimisierung zu argumentieren.

bombjack

Auch wenn die Minderheit der hysterischen Internet-Spinner sich immer noch wehrt: zum Schutz unserer Kinder brauchen wir die Sperren! Für die Übergangszeit wie es das BKA zutreffend sagt und für die Inhalte, die nicht gelöscht werden können. Die USA haben ein seltsames Verständnis von Meinungsfreiheit – Kindesmissbrauch und das Anfixen zum Kindesmissbrauch ist doch keine Meinungsfreiheit! Wenn die nicht löschen, müssen wir eben sperren.

Das war jetzt Ironie, ja? So blöd kann doch keiner sein, der unfallfrei zum AK Zensur findet.

zu a) guck dir bitte mal die Seiten von MOGiS dazu an. Da ist das jetzt weitaus differenzierter ausformuliert, als das ein Kommentar hier könnte.

zu b) ich habe nicht gesagt, dass das Leid der Opfer ein Alleinstellungsmerkmal sein sollte. Das Netz ist, anders als suggeriert wird, kein rechtsfreier Raum. Dinge, die im "realen Leben" verboten sind, sind es auch im Netz. Happy Slapping ist im realen Leben verboten und wird strafrechtlich verfolgt. So auch im Netz - wo ist jetzt das Problem?

zu c) du kommst jetzt nicht allen ernstes mit Art. 3 GG in dem Bereich? oO
Die Frage, warum Delikte, deren Auswirkungen für die Opfer durchaus vergleichbar sind, unterschiedlich vom Gesetz behandelt werden, musst du dem Gesetzgeber stellen, nicht mir.

Diese Ausweitung des Missbrauchsbegriff selbst auf Kunstdarstellungen hilft doch keinem. Wo wird beim Ansehen eines Mangas denn jemand geschädigt?
Du verrennst dich da gerade in Nitpicking - das tut der Diskussion eher nicht gut. Versuch einfach mal zu verstehen, was ich sagen wollte:

Dass alleine schon das Leid der Opfer ausreichen sollte, um die Seiten zu löschen - unabhängig von gesetzlichen Regelungen. Und dass ich das als Antwort auf ein selten dämliches Posting eines anderen gesetzt habe. ;)

Ich denke es würde der Diskussion helfen wenn man sich von der Phrase "Sperren" distanziert. Das BKA und Ursel haben gern von "Sperren" geredet, weil das Wort einen gewissen grad an Wirksamkeit suggeriert. In Wahrheit ging es doch aber nur ums Ausblenden, technisch zumindest waren ja nur DNS-Umleitungen im Gespräch (auch wenn das BKA vielleicht spätermal deep packet inspection Proxies im Sinn hatte.)
Deswegen statt die Phrase "Sperren" so oft zu wiederholen und damit zu untermalen, lieber vom Ausblenden oder Filtern (technisch korrekter) reden.

> Auch wenn die Minderheit der hysterischen Internet-Spinner sich immer noch wehrt: zum Schutz unserer Kinder brauchen wir die Sperren!

Falls diese Sperren wirklich kommen wird folgendes geschehen:
1. Politische Kampagnen dagegen, zugunsten der Piraten.
2. Wir haben keine Wahl als möglichst viele Leute aufzuklären wie man diese Sperren umgeht! Allein schon wegen der Gefahr das auch andere Seiten gesperrt werden.
3. Es wird Listen im Netz geben, welche Seiten gesperrt sind. Stichwort: Herdict und CensorCheap. Das werden dann leicht Verzeichnisse von problematischen Seiten sein, die auch jeder KiPo-Interessent mit Freude nutzen wird.

Und nebenbei: Es geht nicht um "unsere Kinder", wer sein Kind nicht so fotografiert ist nicht persönlich betroffen. Ein Grossteil der KiPo dürfte ausserdem ausländische Kinder zeigen, und das ist nicht unser Problem wenn Deutsche des sehen ankönnen, diese Staaten müssen selber handeln.

Habt Ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, wie die Banken Phishing-Sites in wenigen Stunden aus dem Netz bekommen, wie in dem Artikel erwähnt wird ?
Sie starten eine DDos-Attacke, die nach unserem Recht eine Straftat darstellt. Wo kein Kläger, da kein Richter. Das BKA darf und tut so was nicht. Wer handelt hier jetzt noch rechtmäßig ? Die die hier bewundert werden, weil sie schnelle Erfolge erzielen, oder die die rechtsstaatlich handeln und denen die Hände auf dem Rücken gefesselt sind und die ihr anfeindet. Doppelmoral und Unwissenheit ist ungefähr das Schlimmste, was ich mir denken kann.

@na, ist doch alles recht logisch:
Man sollte die mit der Bekämpfung der Internetkriminaliät befassten Beamten nicht immer unterschätzen. Erstens wissen wir (ich gehöre dazu) wie man Polizeibeamter richtig schreibt, zweitens haben wir keinen 486 auf dem Schreibtisch. Wir brauchen uns mit unserem Wissen nicht zu verstecken, nur ein paar Begriffe hier reingeschrieben (gibts in Wikipedia kostenlos) machen kein Wissen aus. Wir sollten uns keinen Wettstreit in fachlichen Dingen liefern, Du würdest ihn verlieren. Fachleute gibt es, mindestens in NRW, in jeder Behörde. Nur ist denen quasi das Arbeiten verboten worden. Die Politiker verhindern es konsquent. An den Fähigkeiten liegt es nicht. Wir dürfen nicht einfach in einem anderen Land anrufen, oder eine Mail hinschicken. Wir brauchen ein Rechtshilfeersuchen, dass unter Umständen über das Auswärtige Amt geht. Rechtshilfe ist eine diplomatische Angelegenheit. Solange Politiker diese Sichtweise nicht ändern, hat die Polizei quasi ein Arbeitsverbot in diesen Dingen. Nicht die Fähigeiten der Beamten, sind es, sondern der Wunsch der Politiker, sich nichts aus der Hand nehmen zu lassen, nicht mal den Kontakt mit dem Ausland.

Interessant, wusste ich echt nicht. Quelle?

Das BKA wird hier zurecht kritisiert weil sie nicht fordern das sie einfach anonym Beschwerde beim jeweiligen Hoster oder im jeweiligen Land einlegen dürfen, oder es einfach tun, oder die von den Politikern fordern das sie über eine Zusammenarbeit mit den Problemstaaten verhandeln.
Wenn das nicht geht, ist es halt Pech. Dann bleibt die KiPo eben im Netz. Netzsperren gehen jedenfalls gar nicht. Falls sie kommen, werden sie bekämpft, selbst wenn desswegen jeder Netznutzer wissen wird wie man an KiPo rankommt, dass ist es wert.

Schon lange nicht mehr so einen Schwachsinnskommentar gelesen. Bösartig falsch die Behauptungen, wenn man "der andersdenkende" heißt, sollte man solche Studien und Untersuchungen erst mal gelesen haben. Bist bestimmt so ein Infiltrierfalschinformationenverbreiter.

Exemplarisch z.b.: www.cl.cam.ac.uk/~rnc1/takedown.pdf

Desinformation kannste bei dir im Wahrheitsministerium streuen - hier gilt: Lesen bildet.


LG

Es ist sicherlich keine Frage: auch unter den Polizeibeamten gibt es solche, die umfangreiche Computererfahrung und Internetkompetenz haben. Schließlich gibt es ja ein paar tausend Polizeibeamte in Deutschland, alleine statistisch ist das da zu erwarten!

Auf der anderen Seite hört man immer wieder Wehklagen: die Cybercrime-Abteilung eines LKA soll bei sechs Mitarbeitern nur zwei internetfähige Computer haben. Super.

Oder: technisch versierte Ermittler haben Erfolge, werden dann wegbefördert – natürlich gut für sie und richtig, aber wenn von unten dann die Laien nachwachsen: ungeschickt.

Abgesehen davon habe ich immer wieder aus verschiedenen Quellen gehört, dass technisch kompetente Ermittler relativ selten sind bzw. dass es schlicht zu wenig Personal gibt. Und zu viel Bürokratie.

Soweit ich Dich richtig verstehe, gehörst Du zu der Truppe – wäre schön, wenn Du uns noch etwas Einblick geben könntest.

Ein anderer Punkt ist für mich, dass zumindest das BKA seine eigenen Ziele verfolgt. Dies kann nach meinem dafürhalten aus den Unwahrheiten die während der Sperrdebatte verbreitet wurden hergeleitet werden.
Anstatt mal verlässliche Zahlen zu liefern, wieviel Neumaterial hinzukommt und wie drängen dieses Problem wirklich ist* macht es mit dem durch mehrjährige Fahndung gesammelten Material eine Überzeugungsshow** um Politiker und Journalisten zu überzeugen.

**= Überzeugungsshow deshalb, weil sich zwangsläufig bei dieser
Fahndung die heftigsten Bilder ansammeln dürften; meiner Meinung nachgibt es im Netz so gut wie alles....ich würde nicht mal "realen Snuff" inzwischen ausschließen (obwohl da noch nie etwas nachgewiesen werden konnte), seit dem ich eine Videodatei vermutlich aus Tschetschenien sah die zeigte wie jemanden die Kehle durchgeschnitten wurde.

*=Schließlich passiert der Großteil des sex.
Mißbrauches ohne die Erstellung von Bildern ....d.h. der
Markt bzw. der Einfluss dieser Bilder auf die Zahl der Mißbräuche ist meines Erachtens recht gering und zudem wird im Strafrecht da alles über einen Kamm geschert vgl.
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Ist-auch-noch-interessant/forum-181851/msg-18773086/read/

bombjack

Sorry, obwohl ich auf der selben Seite kämpfe - wenn ich in der Überschrift den Begriff "Kinderschänder" lese, hat sich der Rest für mich erledigt. Man muss sich nicht auf das Leyensche Niveau begeben, um gehört zu werden. Es macht traurig, dass ihr immer noch nicht begriffen habt, worum es geht. Den Betroffenen wird keine Schande angetan, sie müssen sich als Folge des Geschehens nicht schämen. Außerdem verharmlost dieser Begriff das tatsächliche Geschehen. Es dient den Leuten, die nicht hingucken wollen, als Krücke.
So werdet ihr kaum Erfolg haben, wenn ihr die Begriffe eurer Gegner benutzt.

Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, bekomme ich fast den Eindruck, dass manche so tun wollen, als ob die Diskussion zum ersten Mal gefuehrt wird. Ich koennte mir aber auch vorstellen, dass es die Absicht vieler Poster ist, diesen Eindruck (durch die Menge und Emotionalitaet der Kommentare) zu erwecken.

Manche Trackbacks werden nicht automatisch erkannt, da muss dann der Trackback-Link manuell eingetragen werden.
Und andere werden als Spam erkannt, das dürfte aber hier nicht der Fall sein und passiert bei "echten" Trackbacks nur sehr selten.

Ich finde mann muss wieder die Todesstraffe für Kinderschändler wieder einführen, denn die kleinen Wesen, die drunter leiden müssen, ihr Leben lang, werden diese Biöder nicht mehr los. In schlimmsten fall werden die Kinder ja dabei umgebracht. Diese Menschen die das begehen, müssen auch däfür mit ihren Leben zahlen und nicht für einpaar Jhre ins Gefängnis, wo es dennen noch manchmal gut geht. Was meinen sie dazu???

Ich meine, man muss jeden der mit der Bild-Zeitung in der Hand erwischt wird, sofort zum Arzt schicken. Zum Sterilisieren. Damit die Anzahl der Deppen und Kriminellen in diesem Land langfristig zurückgehen kann.

@OnlineWeber: Der kleine Schnitt tut wirklich nicht weh. Versprochen!

Todesstrafe. In einem Rechtsstaat. Aber essen und trinken klappt noch einwandfrei? Oder sind schon Einläufe nötig?

Bäh, was widerlich.

> Todesstraffe für Kinderschändler

Es heisst Todesstrafe, nicht Todesstraffe und Kinderschänder, nicht Kinderschändler. Ausserdem ist das hier nicht das Thema. Sondern das Versagen des BKA und der Missbrauch der Politik dieses Themas um das freie Internet zu zerstören.
Nur Dumpfbacken fordern "Todesstraffe für Kinderschändler", mal abgesehen von der Rechtschreibung, allein schon da nicht klar ist ob damit die Kindermörder gemeint sind oder gar jeder der KiPo besitzt, und ab welchem Alter man ein Kind in diesem Zusammenhang definiert, und man die Todesstrafe dann auch für andere Vergehen einführen müsste, etc.

Ist doch wieder so typisch, dass die Politik nichts aber auch nichts auf die Reihe bekommt... und das bei so einem wichtigen Thema! Irgendwie hab ich den Eindruck, dass die mit diesen ganzen Internet-Geschichten einfach völlig überfordert sind, und weil sie nicht wissen was sie tun sollen, wird fleißig um den heißen Brei herum diskutiert und Schuld hin und her geschoben... da geht es doch keinem ernsthaft um die Kinder oder darum, dass endlich mal nachhaltig gegen die Pädokriminellen vorgegangen wird.

Todesstrafe, haha... aber stimmt schon dass man die Strafen mal ein bisschen strenger machen könnte für so eine Tat

Warum sollte man die Strafen verschärfen? Die sind schon scharf genug.

Wichtiger wäre doch wohl in erster Linie, dass man endlich mal Hilfen für die Opfer anschiebt und vor allem die vorhandenen Möglichkeiten ausschöpft, oder?

Immer dieses billige Geschrei von Unbeteiligten nach höheren Strafen, dass nervt allmählich wirklich.

Ich finde auch die Opfer haben erstmal Priorität. Kenn mich mit den Strafen nicht so aus wie scharf die sind zur Zeit, aber ist oft so, dass die eigentlichen Betroffenen in Vergessenheit geraten, sobald der Täter gefasst ist

war das kinderschänder-problem eigentlich schon immer so extrem wie heutzutage? oder ist das früher nur immer nich an die öffentlichkeit gelangt? hab iwie das gefühl dass das jedes jahr mehr fälle werden..

kindsmissbrauch hat es immer schon gegeben bin ich mir sicher, wenn auch in anderer form, damals hat sich nru keiner getraut was zu sagen

Netzsperren sind echt das Letzte! Ich find das so krass, jetzt was da auch grad in Ägypten gelaufen ist, dass die Regierung einfach mal das Internet ausstellt... das macht echt Angst, wie viel Macht die Politik haben kann... darf das gar nicht weiter denken

Denk ich auch. Vor allem hat sich früher bei Kindermissbrauch einfach keiner getraut zur Polizei zu gehen. Denke es musste erst ein paar Erfolgsgeschichten von Opfern geben, damit sich mehr trauen das anzuzeigen.
Und das mit den Internet Sperren finde ich total ungerecht. Man kann den Menschen (egal in welchem Land) doch nicht verbieten Kontakt zur Aussenwelt zu haben.
Ich sehe das so, wenn ein Stattsoberhaupt so etwas veranlasst, dann hat er einfach nur Angst, dass alles ans Licht kommt was dort schief läuft.

Ich stimme zu

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